Die Germania ist eine kurze ethnographische Schrift des römischen Schriftstellers und Politikers Tacitus, die um 98 n. u. Zt. entstand.
In der Germania, die sich in einen allgemeinen und einen besonderen Teil gliedert, beschreibt Tacitus Germanien und benennt verschiedene germanische Stämme vom Rhein bis zur Weichsel und darüber hinaus. Er beschreibt Sitten und Gebräuche der Germanen und hebt ihre sittliche Lebensweise gegenüber der Verkommenheit der Römer hervor, wie ihr sittenstrenges Familienleben, ihr treuer und aufrichtiger Charakter, ihre Tapferkeit im Krieg und ihr Freiheitswille. Er weist aber auch auf die Schwächen hin, wie ihren Hang zu Würfelspiel und übermäßigem Bierkonsum.
Dem Leser bringt der Schreibstil von Tacitus das ein oder andere mal zum schmunzeln, denn die Art und Weise wie er über die Germanen berichtet gleicht einer heutigen "Tierdokumentation". Dennoch hat er uns viel Wissen über unsere Ahnen hinterlassen, auf welches wir nur noch schwer verzichten könnten.
- 01. Die Grenzen Germaniens
- 02. Ursprung und Name der Germanen
- 03. Herkules und Odysseus bei den Germanen
- 04. Volkstypus
- 05. Natur des Landes, Bodenerzeugnisse, Geld
- 06. 07. 08. Heerwesen
- 09. 10. Götterkult und Vorzeichenglaube
- 11. Die Volksversammlung
- 12. Gerichtsbarkeit
- 13. 14. 15. Wehrmachthaftung und Gefolgschaft
- 16. Siedlungsweise und Wohnstätten
- 17. Kleidung
- 18. 19. Mitgift und Ehe
- 20. Erziehung, Erbrecht
- 21. Fehde und Gastfreundschaft
- 22. Häusliches Leben, Gelage
- 23. Trank und Speise
- 24. Spiele
- 25. Die Unfreien
- 26. Feldwirtschaft
- 27. Totenbestattung
- 28. 29. Grenzvölker im Westen und Süden
- 30. 31. Die Chatten
- 32. 33. 34. Weitere Stämme im Westen
- 35. 36. 37. Die nördlichen Stämme
- 38. bis 45. Die suebischen Stämme
- 46. Grenzvölker im Osten
zur Startseite --- ↑ nach oben
